1913 wurde auf dem damaligen Bülow-Platz im Berliner Scheunenviertel für den Arbeiter-Kulturverein Freie Volksbühne ein Theaterhaus errichtet. Die Pläne dafür stammten von Oskar Kaufmann. Die sozial engagierte Bühne sollte Kunst und Kultur der Arbeiterschaft nahe bringen, doch wenig später diente diese als Kanonenfutter. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt, der Wiederaufbau dauerte bis 1954. Die ihr als Logo dienende Skulptur „Räuberrad“ vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz war Anfang der 1990er Jahre als Theaterrequisit angefertigt worden.



