Der ehemalige Dessauer Ralf Walter (geb. 1941) lebt als freischaffender Maler im mexikanischen Chicxulub. Nach Aufenthalten im gerade unabhängig gewordenen Algerien, in Andalusien und Marokko kehrte er mit 37 Jahren West-Berlin und Deutschland den Rücken. Eine wichtige Arbeitsstation bildete New York.
Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Mexiko Ihre neue Heimat und der Mittelpunkt Ihrer künstlerischen Arbeit. Ein Land, in dem es für einen Maler sicher nicht an Themen und Anregungen mangelt. Was hat Sie bewogen, für Ihr neu erschienenes Buch eine Reise nach Timbuktu und den Osten Malis zu unternehmen?
Für Afrika habe ich mich schon als Junge begeistert, Abenteuerromane und Reiseliteratur geradezu verschlungen. Diese Reise war meine zweite Begegnung mit Mali im Abstand von vierzig Jahren. 1971 erkundete ich fast ganz Westafrika. Ich habe mir vor allem die Menschen angesehen. Ende April, Anfang Mai kam ich in die malische Hauptstadt Bamako, die damals wie eine kleine Provinzstadt wirkte. Werbung oder Plakate gab es kaum. Umso mehr versetzte mich dort eine riesige, weit sichtbare Reklametafel der DDR-Interflug in Erstaunen.
Die Politik des seit 1960 von Frankreich unabhängigen Landes verstand sich damals als antiimperialistisch. Die Zusammenarbeit mit dem sozialistischen Lager war also durchaus sichtbar …
Vor allem herrschte eine fürchterliche Hitze, und auf dem Niger war kein Schiff für eine Weiterreise zu bekommen. Ich flüchtete mich bald in die kühleren Buschregionen der Elfenbeinküste. Mit politischen Reflexionen beschäftigte ich mich wenig, und als beginnender Maler hatte ich noch kein großes Zutrauen in mein Können. Von der damaligen Reise existieren nur noch wenige Blätter.
Mein Interesse an dem Land war dennoch geweckt. Auf den Märkten bewunderte ich schöne Frauen in farbenprächtiger Kleidung, die einen Träger ihres Kleides immer über eine nackte Schulter gleiten ließen, mit Körben auf den Köpfen und einem sehr anmutigen Gang. Am Anfang meines Buches habe erst einmal nur Frauen für sich gezeichnet. Später erscheinen sie im Zusammenhang mit den Männern und ihrer Umwelt. Die Frauen spielen dort übrigens, gerade beim Stamm der Bambara, traditionell eine starke Rolle. Sie herrschen über die Sippe.
Gilt das auch für die anderen Landesteile? Zwingt dort der Islamismus die Frauen unter den Schleier und ins Haus?
In der Gegend von Timbuktu änderte sich die Szenerie. Außer Männern sieht man dort fast nur Nomadenfrauen in der Öffentlichkeit. Denn diese sind traditionell frei. Das Leben der Tuareg-Nomaden würde gar nicht funktionieren, wenn sie ihre Frauen verschleiert in Zelte sperrten. Jede Hand wird für die Arbeit gebraucht. Auch das spricht dafür, daß die Überrumpelung – so sehe ich das – der Tuareg durch Islamisten nicht auf Dauer funktionieren kann. Der neue Islamistenführer Omar Hama gibt zwar vor, selbst Tuareg zu sein. Aus meiner Kenntnis der Menschen dort heraus bin ich da skeptisch.
Was hat sich nach Ihren Reisebeobachtungen im Vergleich zu damals im Land am meisten verändert?
Bamako habe ich als Großstadt wiedergefunden, die eine Katastrophe ist. Man kann hier kaum noch atmen. Eine gelb-braune Wolke liegt über der Stadt. Abgase, gepanschtes Benzin, vor den Häusern wird der Müll, mit den fürchterlichen Plastiktüten, die auch hier Einzug gehalten haben, verbrannt.
Auf dem Land ist das Leben normaler, traditioneller. Die westliche Zivilisation ist hier noch nicht so vorgedrungen. Da, wo Afrika noch Afrika ist, funktioniert es, wenigstens auf einem einfachen Niveau.
Meine Aquarelle waren zunächst spontane Reaktionen auf die Situation, in meinem Studio in Mexiko habe ich diese Eindrücke dann aufgearbeitet. Reisen, ich meine nicht Tourismus, ist schließlich eine Botschaft.
Mali, eines der zehn ärmsten Länder der Welt, ist in den letzten Monaten in den Fokus des öffentlichen Interesses gelangt. Nach dem Aufstand der Tuareg-Rebellen und einem Militärputsch im März 2012 ist eine internationale Friedenstruppe im Gespräch, um die Einheit des Landes militärisch wiederherzustellen. Auch deutsche Soldaten könnten ihren Ranzen schnüren. Wie schätzen Sie die Situation und den Sinn eines solchen Unternehmens ein?
Bis heute wirkt nach, daß Westafrika bis auf wenige Ausnahmen zum französischen Kolonialreich gehörte. Die damals gezogenen Grenzen etwa zwischen Senegal, Mali, Niger, Tschad und Burkina Faso, das früher Obervolta hieß, haben nichts mit den dort ansässigen Volksgruppen zu tun. Mit der diesen Ländern praktisch geschenkten Unabhängigkeit blieb es dabei. Die neuen Herrscher sollten so auf legale Weise und umfassend an die ehemalige Kolonialmacht gebunden bleiben.
Die Tuareg waren über Jahrhunderte die großen Sklavenjäger in der Zentralsahara, mit Raubzügen in den Süden. Ihre Beute haben sie an die Araber weiterverkauft. Die Sklaverei ist übrigens auch heute in Afrika noch nicht überwunden. Als Staaten wie Mauretanien, Senegal, Mali oder Niger nach ihrer Unabhängigkeit eigene Armeen aufstellten, schwarze Armeen, sahen diese die Tuareg als ihren natürlichen Gegner an.
Den Tuareg in Mali ist es sehr schlecht ergangen, als während der verheerenden Dürre in den 1970er Jahren ihre Brunnen versiegten und sie ihre Herden nach Süden treiben mußten. Dort wurden sie von der malischen Armee gejagt und in Konzentrationslager gesteckt, wo viele verhungerten. 1990 und 2006 kam es dann zu Aufständen der Tuareg. Danach hielt der Frieden so lange, bis die schlecht ausgerüstete und schlecht behandelte Armee putschte. In den von ihr preis gegebenen Norden stießen die Tuareg hinein und erklärten die drei Provinzen Timbuktu, Gao und Kidal zum unabhängigen Staat „Azawad“. Sie selbst wurden wiederum von islamistischen Kräften überrollt.
Nicht nur die Europäer, auch die Malier selbst wollen die Islamisten nicht. Über 300000 Flüchtlinge aus dieser ganz dünn besiedelten Gegend sprechen für sich.
Sind humanitäre Gründe wirklich ausschlaggebend für das europäische Interesse am Desaster in Mali?
Da geht es um einen ganz anderen Punkt, der von den Politikern und Medien kaum genannt wird. In der Region der Tuareg, im Norden des angrenzenden Niger, befinden sich Afrikas wertvollste Uranabbaugebiete. Die Franzosen kontrollieren dort Zonen, die sie völlig befestigt und abgeriegelt haben. Es geht ganz simpel um die Sicherung des Uranabbaus und die geostrategische Kontrolle der Region. Die vielen Atommeiler in Frankreich müssen ja beliefert werden. Ich meine, wenn nun der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maizere für Frankreich dort die heißen Kartoffeln mit herausholen will, wäre das höchst abenteuerlich!
Welche Beobachtungen machten Sie während Ihres Aufenthaltes in bezug auf die zivile westliche Hilfe für Mali?
Es hat sich im Land eine Unmenge an NGO niedergelassen. Deren Mitarbeiter sind fast die einzigen, welche dort mit Jeeps und Landrovern herumkurven. Und manch tief gebohrter Brunnen mit komplizierter Technik steht dann mangels Wartung als Entwicklungshilferuine herum. Von länger ansässigen Europäern, aber auch von Maliern, hörte ich sehr kritische Einschätzungen. Natürlich gibt es auch positive Beispiele. Doch es kann nicht der Sinn sein, die Bevölkerung zu Bettlern machen, welche auf jedwede Versorgung durch die NGO wartet. Und kostenloser Weizen kann nicht nur Menschen helfen, sondern auch Hirsebauern ruinieren.
Wie sollte sich die Weltgemeinschaft zu einer möglichen Sezession des Landes verhalten?
Die Westafrikanische Union diskutiert, mit Truppen aus ihren und weiteren Ländern Malis Norden wieder zu erobern. Man will absolut keine Staatenaufteilung. Die Regierungschefs dort wissen nur zu gut, daß es auch in ihren Ländern solche Konflikte ausbrechen können. Deshalb wollen die den Sack nicht aufmachen.
Dabei stehen solche Fragen selbst in Europa längst auf der Tagesordnung. Tschechen und Slowaken trennten sich friedlich, die Jugoslawen mit viel Blutvergießen. Die Sowjetunion hat sich aufgelöst. Die Katalanen, die Basken, die Kurden – überall gibt es Provinzen und Kulturen, die unabhängig werden wollen. In meinen Augen mit dem allergrößten Recht. Das ist Selbstbestimmung.
Die Leidenschaft für Afrika hatte Sie schon Jahre vor der ersten Begegnung mit Mali gepackt. Aber ein gewöhnlicher Tourist waren Sie wohl nicht?
Im Frühsommer 1963 zog es mich für einige Zeit nach Algerien, das gerade blutig seine Unabhängigkeit von Frankreich errungen hatte. Ich wollte sehen, wie das ist in einem befreiten Land. Es war eine phantastische Erfahrung. Ich als ein „Romi“, also Römer, wie die Europäer dort bis heute genannt werden, wurde wie erwartet und herzlich behandelt.
Meine Politisierung verlief zunächst vor allem emotional. Zum Denken und Handeln kam ich durch die Bekanntschaft mit einer Französin, Yvonne Ravereau, die auf algerischer Seite stand. Als Schriftstellerin wurde sie unter dem Namen Manuelle Roche bekannt. Sie half mir, nach dem Militärputsch des Obersten Boumedienne 1965 gegen den Präsidenten Ahmed Ben Bella nach zwei Monaten Haft wegen Teilnahme an aufrührerischen Protesten wieder freizukommen. Für Yvonne schrieb ich die Details der Festnahme und der Gerichtsfarce auf. Von ihr lernte ich, daß man Dinge dokumentieren, sich als Bürger politisch einmischen muß.
Dem algerischen Volk und seinem Kampf verdanke ich es mit, daß ich zum Maler wurde. Mit der Malerei konnte ich ausdrücken, was ich dort erfuhr und erlebte.
Wie sind Sie überhaupt zur Malerei gelangt? Wer waren Ihre künstlerischen Vorbilder, und was hat Ihre Stilrichtungen besonders beeinflußt?
Eine wichtige Inspiration war die Begegnung mit dem Dessauer Maler und Grafiker Benno Butter, einem Freund meines Vaters. Butter machte viel für die Satirezeitschrift Eulenspiegel, gestaltete Titelseiten und zeichnete Karikaturen. 1956 kam er mit einer Mappe mit Dutzenden wunderbaren Aquarellen, mit Feder überzeichnet, aus Äthiopien zurück. Die machten auf mich einen unvergeßlichen Eindruck. Diesem Künstler habe ich auch mein Mali-Buch zugeeignet. Er war einer, der mir einen Weg in dieser Welt als Maler gezeigt hat.
Hinsichtlich der beiden deutschen Staaten haben Sie früh die Seiten gewechselt. Was hat das für Ihren Entwicklungsweg bedeutet?
Mit knapp 17 Jahren kam ich in den Westen. Meine ganze Familie ist noch vor dem Mauerbau rüber. Zunächst habe ich in Darmstadt Architektur studiert, später an der Hochschule für Bildende Kunst in Westberlin die Malerei.
Ich denke, ich wäre um jeden Preis aus der DDR rausgegangen, da ich unbedingt die Welt sehen wollte. In der DDR hatten sie es geschafft, aus mir einen richtigen Antikommunisten zu machen. Erst als ich in den Westen kam, konnte ich Idee des Sozialismus aufarbeiten, verarbeiten, begreifen, akzeptieren. Was mir in der DDR komplett verwehrt geblieben war – bei dieser Art, wie uns die Sache vorgebracht wurde. Die Auseinandersetzung mit diesem Jahrhunderttraum wie auch mit dem Stalinismus ist für mich noch nicht abgeschlossen. Ich bin da immer noch dran.
Das war der politische, aber wann kam für Sie der Moment des künstlerischen Durchbruchs?
Der ist bis heute nicht da. (lacht)
Sie haben Erfolg mit Ihren Bildern und können davon leben, Ihre Arbeiten werden auf Ausstellungen gezeigt, in den mexikanischen Medien wird auch über Sie berichtet, wenn es um die zeitgenössische Malerei des Landes geht, dessen Farbpalette Sie einfangen. Warum also so bescheiden?
Meine letzte Ausstellung in Berlin liegt mehr als drei Jahrzehnte zurück. Die Galerien in Deutschland, mit denen ich früher Kontakt hatte, sind mittlerweile alle irgendwie eingegangen. Und da ich schon so lange nicht mehr hier lebe, konnte ich die Connections mit den hiesigen Kollegen nicht pflegen. Die beruflichen Verbindungen nach Deutschland wurden so dünn, daß sie jetzt ganz dünn sind.
Andererseits kann ich sagen, daß ich als Maler, wenn ich mich von außen betrachte, wohl zur mexikanischen Palette gehöre. Am Anfang faszinierte mich besonders Diego Riviera, später die Bewegung neuer Künstler, die von den Kritikern La Ruptura genannt wird. Die sich auflehnte gegen eine staatlich dirigierte Malerei ohne jeden Wahrheitsgehalt. Die haben mich inspiriert, nachdem meine erste Farbaufnahme in Mexiko vorbei war.
Wie steht es um das Verhältnis von Malerei und Politik im heutigen Mexiko? Ist die öffentliche Bedeutung dieser Kunstrichtung noch immer enorm?

Die jahrzehntelange Alleinherrschaft der PRI – der Institutionellen Revolutionären Partei – hat die politische Malerei komplett desavouiert, für die einmal so große Namen wie Diego Riviera, aber auch Orozco, Pacheco und Siqueiros standen. Mexiko ist voller Wandbilder und Fresken, die noch bis in die 1950er Jahre hinein im öffentlichen Auftrag gemacht wurden. In den sechziger Jahren ging die Ruptura los. Dabei wollte man auch wieder Anschluß an die internationale Malerei finden. Auch eine Besinnung auf die indigene Kultur setzte ein. Ende der 1980er Jahre bin ich weggekommen von der direkten Ansicht, von meinen Studien des mexikanischen Lebens. Ich bin dabei Schritt für Schritt abstrakter geworden, bis zur hin zur völligen Abstraktion. Aber bis heute finden sich in meinen Arbeiten figurative Reminiszenzen.
Das Figurative erzählt eine Geschichte. Da ist Poesie drin, wobei man aufpassen muß, daß die malerischen Aspekte nicht hinter irgend einem Sinn verschwinden. Beim Abstrakten ist man sehr viel freier, aber ohne neuen Input besteht schnell die Gefahr der Wiederholung.
Zu Ihrer bewegten Vita jenseits der Malerei zählt auch ein spannendes Kapitel westdeutscher Geschichte. Was war Ihr Motiv dafür, als junger Mensch die Revolution zu proben?
Da haust du von dem einen in das andere Deutschland ab, und plötzlich siehst du wieder dieselben autoritären Masken. Da merkst du, da ist noch was Schlimmes drunter. Alles, was seit 1967 für zehn Jahre in den westdeutschen Zentren, den großen Städten abgegangen ist, war eigentlich eine Kulturrevolution. Wir haben uns zwar aufgehängt am Vietnamkrieg, aber im Grunde mußten wir unsere Väter schlagen.
Ich selbst hatte Gott sei dank einen Vater, der aus der Jugendbewegung der 1920er Jahre kam, der Deutschen Jungenschaft, der nie in die Nazipartei eingetreten ist. Der gleich 1947 als Neulehrer eingestellt und Schuldirektor wurde und zunächst auch glaubte, daß nun der alte demokratisch-sozialistische Traum verwirklicht würde. Aber auch sehr bald enttäuscht wurde.
Ich war ein sogenannter 68er, bei mancher Demonstration lief ich fest eingehakt in der Kette. Wir haben uns damals viel auf der Straße mit der Polizei gekloppt. Ich bin zu den Anarchisten gekommen, weil die kampfbereit waren, ihre Genossen stets rausgehauen haben. Nicht wie die von der DKP oder SEW, die immer weggerannt sind, wenn die Polizeikette auftauchte, die dann ganz schnell mal pinkeln gehen mußten.
An jenem Gründonnerstag 1968, als Rudi Dutschke angeschossen wurde, konnte ich miterleben, wie bei Springer die Auslieferungsfahrzeuge brannten. Das war ganz schön. Diese Scharmützel gingen jahrelang, über den höchst witzigen 2. Juni bis zur RAF. Letztere sah ich damals schon distanziert. Der Staatsschutz hat dann alle und jeden ins Visier genommen, viele verhaftet, auch ich war mal dran. So eine Art früher, brutaler Rasterfahndung. Nach dem Deutschen Herbst 1977 hatte ich genug und ging erst mal nach Mexiko. Da bin ich immer noch.
In meinem Denken ist mir die anarchistisch-libertäre Haltung noch immer nahe, obwohl ich weiß, daß sie unzureichend ist für die moderne Welt. Aber sie ist und bleibt eine Grundtendenz meines Denkens.
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Neben sehr lebendig wirkenden, figürlich-abstrakten Motiven malt Ralf Walter vor allem Werke im abstrakten Stil für große Leinwände. Nach vier Jahrzehnten reiste er 2010 noch einmal nach Mali, um in Tagebuchform, Aquarellen, Zeichnungen und Acrylbildern Alltagszenen und Eindrücke des Landes festzuhalten. Seine Schilderungen und Motive bringen vielschichtig und kundig eine Gegenwart nahe, bei der die koloniale Vergangenheit des schwarzen Kontinents immer wieder durchscheint. Walters Bilder huldigen nicht zuletzt der Kraft und Schönheit afrikanischer Frauen. Das außergewöhnliche Zeugnis einer liebevollen Annäherung an das westafrikanische Land wurde mit großer Sorgfalt vom Verlag auf hoher See in Hamburg editiert.
Ralf Walter: Mali. Eine Reise nach Timbuktu. Verlag auf hoher See, Hamburg 2012, 216 Seiten, 38 Euro * Mit 122 farbigen Abbildungen von Aquarellen und Gouachen. ISBN 978-3-930272-08-2. verlagaufhohersee.de
Interview: Peter Steiniger. Erschienen in junge Welt vom 22.12.2012, Beilage „faulheit & arbeit“, S.1-2, Link