


Das nördlich des Notte-Kanals gelegene Renaissance-Schloss von Königs Wusterhausen ist aus einer mittelalterlichen Wasserburg hervorgegangen und wurde 1682 vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm erworben. Sein Enkel, der den unoriginellen Namen Friedrich Wilhelm I. trug und Soldatenkönig genannt wurde, hatte hier seine Herbstresidenz. In Wusterhausen hielt der auf Lange Kerls fixierte Herrscher neben Jagden auch die berühmten Brainstorming-Tabakskollegien ab. Heute beherbergt die Anlage ein Museum, Veranstaltungsräume und ein Schlosscafé.