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Ruine der Berliner St.-Markus-Kirche

Ruine der Markuskirche in Berlin-Frierichshain, 1952
Fotos: Leonore Stenzel, 5.3.1952/3.4.1952/Archiv Peter Steiniger

Die Markuskirche an der Weberstraße gestaltete ihr Architekt Georg Erbkam nach dem Vorbild des Renaissance-Doms von Florenz. Ihre Einweihung war im Jahr 1855. Der später ergänzte 60 Meter hohe Glockenturm an der Westseite flankierte einen achteckigen Zentralbau mit gewölbter Kuppel. Nach dem Willen von Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. sollte die erste neue Kirche in der Stralauer Vorstadt vor allem zur Missionierung der Arbeiterschaft dienen.

Im Mai 1944 wurde das evangelische Gotteshaus nordwestlich des Strausberger Platzes bei einem US-Luftangriff getroffen, und auch die sonstige Bebauung der Weberstraße ist im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Der Neuaufbau begann 1952. Die Ruine von St. Markus wurde 1957 für die Errichtung eines Wohnviertels beseitigt, wobei auch die historische Weberstraße von der Landsberger Allee zum Strausberger Platz verschwand. Ihre bei der Errichtung der Stalinallee entstandene Verlängerung nach Osten bis zur Lebuser Straße erhielt den Namen Neue Weberstraße. Der Teil des Weberkiezes, in dem sich die Kirche befunden hatte, kam von Friedrichshain zum Bezirk Mitte.

Ruine der St.-Markus-Kirche in Berlin-Friedrichshain, 5.3.1952
Foto: Leonore Stenzel, 5.3.1952/Archiv Peter Steiniger

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