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Als die »Schweiz Mittelamerikas« wird das kleine Land zwischen der Karibik und dem Pazifik gern beschrieben, wo das Leben nach dem Nimm´s-locker-Motto »Pura Vida!« spielt. Immerhin hat Costa Rica 1948 seine Armee als Verschwendung und Gefahr für die Demokratie Knall auf Fall abgeschafft und investiert stattdessen in Bildung und Gesundheit. Auch sozialpolitisch stehen die Ticos und Ticas deutlich besser da als ihre armen Nachbarn.

Jenseits der Bananen-, Palmöl- und Ananasplantagen ist das Land ein wahres Paradies für Naturfreunde – mit dichten Regenwäldern, hohen Bergen, schönen Stränden und einem enormen Artenreichtum von Flora und Fauna. Deutlich weniger spektakulär sind die costa-ricanischen Städte. Das trifft auch auf die auf der Hochebene Valle Central gelegene Hauptstadt San José zu. Besonders hier ist an vielen Stellen extreme Armut sichtbar, gelten die verschmutzten Straßen nicht unbedingt als sicher.

Die noch relativ heile Welt, bezahlbare Gesundheitskosten und das angenehme Klima ziehen viele Aussteiger und Einwanderer aus Nordamerika und Europa an. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten hoch und wer hier etwa seinen Altersitz nehmen will, muss den Behörden eine gute Rente vorweisen können. Nach der Eskalation des Ukraine-Kriegs sind auch mehr Deutsche ins Land gekommen, die nicht darauf vertrauen, dass Europa heil aus der Nummer rauskommt. Ortserkundungen und Impressionen aus dem März 2023.

Land und Leute

San José

Flora und Fauna