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Alte Schmiede von Friedrichshagen

Am Ende der Kaiserzeit wird in der damaligen Seestraße 114 unter Schmiedemeister Otto Kreutz Metall in Form gebracht. Hier befindet sich auch die Fischhandlung von Reinhold Petraneck, eines Nachfahren der ersten Friedrichshagener Kolonisten aus Ostböhmen. Des weiteren bietet die Witwe Amalie Jettkant ihre Dienste im damals reinen Frauenberuf der Wäscherinnen und Plätterinnen an. Ihr Name lässt auf eine ostpreußische Herkunft schließen.

Der Schmied Otto nebst Lucie Kreutz hat noch bis in die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg am Müggelseedamm 171 seine Adresse. In den 1950er Jahren wird die Werkstatt von Schmiedemeister Bernhard Päch weitergeführt. In der weiteren DDR-Zeit übernimmt sie die Produktionsgenossenschaft des Handwerks Köpenicker Maschinenbau. Daraus wird ein VEB und die Schmiede dessen Betriebsteil II (Bootsschrauben). Mittlerweile befindet sich darin ein Steakhaus.

Restaurant in der früheren Schmiede Friedrichshagen am Müggelseedamm 171A

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