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Ari muss bleiben

Die vom Korea-Verband initiierte Friedensstatue auf dem Unionplatz im Berliner Ortsteil Moabit, an der Ecke Birken- und Bremerstraße, wurde im September 2020 eingeweiht. Geschaffen hat die Figur eines Mädchens in koreanischer Tracht das Künstlerpaar Kim Seo Kyung und Kim Eun Sung.

Das Mahnmal erinnert an die Tausenden „Trostfrauen“, die während des Zweiten Weltkrieges für die japanische Armee zur Prostitution gezwungen wurden. „Ari“ ist ein Symbol gegen sexualisierte Gewalt im Krieg. Die Regierung Japans, wo die Verbrechen der Achsenmacht bis heute totgeschwiegen werden, fordert vehement die Entfernung dieses Mahnmals. Nach einem Besuch in Tokio im Mai fand das auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) richtig.

Die eingeknickte grüne Mitte-Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger hat erklärt, dass „Ari“ Ende September abgebaut wird. Das trifft auf Widerstand. Tausende haben eine Petition unterschrieben, die fordert, dass die Friedensstatue bleibt.

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